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Orthodoxe Gottesdienste
Orthodoxe Gottesdienste

Minäon vom 13. November

Hl. Johannes Chrysostomos, Erzbischof von Konstantinopel

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Die goldgetriebene Posaune, * das Instrument des göttlichen Geistes, * das Meer der Lehren unerschöpflich, * die feste Stütze * der Kirche, den himmlischen Geist, * die Tiefe der Weisheit, den Krug aus reinem Golde, * aus dem sich ergießen Ströme honigfließender Unterweisung * und benetzen die Schöpfung, * ihn Lasst uns rühmen in Liedern.
Der Stern, der nicht untergeht, * der erleuchtet mit Strahlen * der Unterweisung alles auf Erden, * den Künder der Buße, * den Schwamm aus reinem Gold, * der aufsaugt die Nässe schlimmer Verzweiflung * und Tau spendet den Herzen ausgelaugt von Sünden, * ihn Lasst uns würdig ehren, * Ioannes mit der goldenen Zunge.
Der Engel auf Erden * und Mensch im Himmel, * die Schwalbe mit der schönen Stimme und den vielen Lauten, * die Schatzkammer der Tugenden, * der unzerstörbare Felsen, * das Muster der Gläubigen, den Martyrern ähnlich, * den heiligen Engeln gleichgestellt und gleich geartet den Aposteln, * er mit dem goldenen Munde * sei hoch in Liedern gepriesen.
Ton 6.
Ehre: Du Frommer dreimalselig, * heiligster Vater, du guter Hirte, * du Schüler des Erzhirten Christus, * dein Leben hast du gegeben für die Schafe; * so flehe auch jetzt, allgepriesener Ioannes Chrysostomos, * durch deine Bitten, * dass uns geschenkt werde das große Erbarmen.
Jetzt, Theotokion: Wer wird dich nicht selig preisen, * allheilige Jungfrau, * wer nicht besingen dein wehenloses Gebären? * Denn der zeitlos aus dem Vater hervorgestrahlt, * der einziggezeugte Sohn, * er selbst ging aus dir, der Reinen, hervor, * menschgeworden auf unsagbare Weise, * der da ist Gott der Natur nach * und der Natur nach Mensch geworden * um unsertwillen, * nicht getrennt in eine Zweiheit der Personen, * sondern kundgetan unvermischt in der Zweiheit der Naturen. * Ihn bitte, hehre Allseligste, * dass unsere Seelen Erbarmen finden.
Parimien
Lesung aus dem Buch der Sprüche
Das Gedenken des Gerechten geschieht unter Lobreden, und der Segen des Herrn kommt über sein Haupt. Selig der Mensch, der gefunden hat die Weisheit, und der Sterbliche, der kennt die Einsicht. Denn es ist besser, sie zu erwerben als Schätze von Gold und Silber. Denn sie ist kostbarer als wertvolle Steine. Nichts Schlechtes kann sich ihr entgegenstellen. Wohl bekannt ist sie allen, die sich ihr nähern. Nichts Kostbares wiegt sie auf. Aus ihrem Munde kommt hervor Gerechtigkeit, Gesetz und Erbarmen trägt sie auf der Zunge. Hört mich also, ihr Kinder, denn Erhabenes künde ich, und selig der Mensch, der achtet auf meine Wege. Denn meine Tore sind Tore des Lebens, und man verschafft sich Wohlgefallen vom Herrn. So rufe ich euch auf und lasse meine Stimme ergehen an die Menschensöhne: Ich, die Weisheit, habe ins Werk gesetzt den Ratschluss; die Erkenntnis und die Einsicht, ich habe sie zu mir gerufen. Mein ist der Ratschluss und die Gewissheit, mein die Einsicht und mein der Starkmut. Ich liebe, die mich lieben, und die mich suchen, werden finden die Gnade. Seid bedacht auf Klugheit, ihr ohne Falsch, ihr Einfältigen, fasst euch ein Herz! Höret mich, und wiederum: Erhabenes künde ich, und ich eröffne von meinen Lippen her, was recht ist. Denn um die Wahrheit müht sich meine Kehle, und abscheulich sind vor mir lügnerische Lippen. Gerechtigkeit tragen in sich alle Worte meines Mundes. Nichts an ihnen ist tückisch und nichts gewunden. Alle sind sie recht den Einsichtigen und richtig denen, die finden Erkenntnis. Denn ich lehre euch Wahres, auf dass eure Hoffnung im Herrn sich gründet, und ihr werdet erfüllt sein vom Geiste. (Spr 10, 7 ff)
Lesung aus dem Buch der Sprüche
Der Mund des Gerechten träufelt Weisheit herab, die Lippen der Männer aber kennen die Gnaden. Der Mund der Weisen müht sich um Einsicht, die Gerechtigkeit aber rettet sie vom Tode. Stirbt ein gerechter Mann, so geht nicht unter die Hoffnung. Denn ein gerechter Sohn wird geboren zum Leben. Bei den Guten wird er ernten Seiner Gerechtigkeit Frucht. Das Licht leuchtet den Gerechten allenthalben, und beim Herrn werden sie finden Gnade und Ehre. Die Zunge der Weisen versteht sich auf das Gute, und in ihren Herzen wird ruhen die Weisheit. Es liebt der Herr fromme Herzen; genehm sind ihm alle, die untadelig gehen den Weg. Die Weisheit des Herrn wird aufleuchten lassen das Angesicht des Verständigen. Sie kommt denen zuvor, die nach ihr verlangen, noch bevor sie erkannt wird, und mühelos wird sie geschaut von denen, welche sie lieben. Wer frühmorgens zu ihr hineilt, muss sich nicht abmühen, und wer um ihretwillen wacht, hat bald alle Sorge los. Denn sie selbst geht umher, um nach jenen zu suchen, die ihrer wert sind, und zeigt sich ihnen freundlich auf den Pfaden. Gegen die Wahrheit hat niemals Macht das Böse. Deshalb bin ich auch ein Verehrer ihrer Schönheit geworden. Ich liebte sie und ersehnte sie von meiner Jugend an und suchte sie mir heimzuführen als Braut. Denn der Gebieter über alles hat sie geliebt. Denn sie ist eingeweiht in Gottes Wissen und wählt aus seine Werke. Ihre Mühen sind Tugenden. Sie lehrt Besonnenheit und Klugheit, Gerechtigkeit und Mannhaftigkeit; nichts ist brauchbarer im Leben für die Menschen. Verlangt es aber einen nach reicher Erfahrung, so weiß sie das Anfängliche und das Künftige zu deuten.
Sie versteht sich auf die Wendungen von Aussprüchen und die Lösungen von Rätseln. Zeichen und Wunder kennt sie im voraus sowie den Ausgang von Punkten und Räumen der Zeit. Allen ist sie eine gute Beraterin. Denn Unsterblichkeit ist in ihr, und Ruhm in der Teilnahme an ihren Worten.
Deshalb wandte ich mich an den Herrn und betete zu ihm und sprach zu ihm aus meinem ganzen Herzen: Gott der Väter und Herr des Erbarmens, der du alles durch dein Wort hast geschaffen und durch deine Weisheit hast gebildet den Menschen, auf dass er herrsche über die von dir hervorgebrachten Geschöpfe und leite die Welt in Frömmigkeit und Gerechtigkeit: Gib mir die Weisheit, die Beisitzerin auf deinen Thronen, und Verwirf mich nicht aus der Schar deiner Kinder. Denn ich bin dein Knecht und der Sohn deiner Magd. Entsende sie aus deiner heiligen Wohnstatt und vom Throne deiner Herrlichkeit, dass sie mir zur Seite stehe und mich lehre, was wohlgefällig ist bei dir. Sie wird mich leiten in der Erkenntnis und mich bewahren in ihrem Lichtglanz. Denn die Gedanken der Sterblichen sind elend und ihre Einfalle schwankend. (Spr 10, 31 ff)
Lesung aus dem Buch der Sprüche
Wird der Gerechte gepriesen, so freuen sich die Völker. Denn Unsterblichkeit ist sein Gedenken, weil er bei Gott anerkannt ist und bei den Menschen, und wohlgefällig ist dem Herrn seine Seele. Seid also begierig, ihr Leute, auf die Weisheit und sehnt euch nach ihr, und ihr werdet belehrt werden. Denn ihr Ursprung ist die Liebe und die Beobachtung der Gesetze. Achtet die Weisheit, damit ihr auf ewig herrschet. Ich will euch künden und nicht verbergen vor euch die Mysterien Gottes. Denn er selbst ist der Führer der Weisheit und der Lenker der Weisen. Und in seiner Hand ist jegliche Einsicht und Fertigkeit der Werke.
Die alles kunstvoll gestaltet, die Weisheit, hat es mich gelehrt. Denn in ihr ist der Geist, verständig, heilig, der Abglanz des ewigen Lichtes und das Abbild der Güte Gottes. Sie schafft Freunde Gottes und Propheten. Sie ist herrlicher als die Sonne und über aller Stellung der Gestirne. Mit dem Licht verglichen, hat sie den Vorrang. Sie hat jene, die sie verehrten, aus Nöten errettet und sie geführt auf geraden Wegen. Sie hat ihnen heilige Einsicht gegeben, sie geschützt vor Verfolgern und ihnen den Sieg verliehen in einem harten Kampfe, damit alle erkennen, dass stärker als alles ist die Frömmigkeit, und niemals Macht hat die Bosheit über die Weisheit. Denn es sprachen, die verkehrten Sinnes sind, zueinander: Lasst uns Gewalt antun dem Gerechten und nicht schonen seiner Frömmigkeit noch scheuen das graue Haar des hochbetagten Greises. Die Gewalt sei unser Gesetz. Lasst uns nachstellen dem Gerechten, denn er ist uns unbequem, tritt unseren Taten entgegen und wirft uns vor unsere Versündigungen gegen die Zucht. Er erklärt, die Erkenntnis Gottes zu haben und nennt sich einen Knecht des Herrn. Er ist uns geworden zur Anklage unserer Gesinnung. Uns ist es schon lästig, ihn zu sehen. Denn sein Leben gleicht nicht dem der andern und ungewöhnlich sind seine Wege. Er betrachtet uns als falsche Münze und meidet wie Unrat unsere Wege, und er preist selig das Endgeschick der Gerechten. Lasst uns also sehen, ob seine Worte wahr sind und machen wir die Probe, wie es mit ihm endet. Durch Hohn und Misshandlung wollen wir ihn prüfen, damit wir seine Sanftmut kennenlernen und seine Geduld erproben. Zu schimpflichem Tode wollen wir ihn verurteilen. Denn es wird ihm Schutz zuteil nach seinen Worten.
So denken sie und täuschen sich. Denn blind gemacht hat sie ihre Bosheit. Sie erkannten nicht die Mysterien Gottes und glaubten nicht, dass du bist der alleinige Gott, der Macht hat über Leben und Tod, der rettet zur Zeit der Trübsal und befreit von allem Bösen, der Erbarmungsreiche und Barmherzige, der schenkt den Frommen seine Gnade und mit seinem Arm den Hoffärtigen widersteht. (Spr 29, 2 ff)
Stichiren zur Litia
Ton 1. ( von Anatolios )
Lichtstern Ioannes, du Mund vom Golde erstrahlend, * der vergöttlichenden Tugenden Zierde, * du Wohnstatt der geheimnishaften Schriften, * du bist zur lauteren Schatzkammer geworden * des allreinen Heiligen Geistes. * So hast du der ganzen Kirche Freude bereitet * durch dein grundlegendes Wort, das Heile führt. * Da du also freien Zugang zu Gott hast gefunden * im Genusse des Anteiles oben, * bitte für uns, heiligster Vater.
Ausgegossen ward die Gnade auf deine Lippen, * frommer Vater Ioannes Chrysostomos. * Darum hat Gott dich gesalbt zum Hohenpriester seines Volkes, * um zu weiden seine Herde * in Frömmigkeit und Gerechtigkeit. * So gegürtet mit dem Schwerte des Starken * hast du zerschlagen das Geschwätz der Häresien. * Auch jetzt höre nicht auf zu bitten, * dass die Welt erhalte den Frieden * und Rettung werde unseren Seelen.
Ton 2.
Dir, dem großen Hohenpriester * und Hirten ohne Falsch und voll Frömmigkeit, * dem Künder der Buße und goldströmenden Mund der Gnade, * sagen wir Preis in Liebe und bitten: *Gib uns Anteil an deinem Flehen, o Vater, * zur Rechtfertigung unserer Seelen.
Die Kirche prangend wie in goldenem Schmucke * durch deine goldenen Worte, Ioannes Chrysostomos, * ruft dir zu in bräutlicher Freude: * Gesättigt habe ich mich aus deinen goldsprudelnden Quellen * und ich bin verherrlicht durch den Trank, * der strahlt wie Gold und gleicht dem gelben Honig. * Denn von der Tat ich gelange zur Schau * durch deine milden Ermahnungen * und werde eins mit Christus, dem geistigen Bräutigam, * mit welchem zusammen ich herrsche. * Darum haben auch wir uns versammelt * im Gedenken an dich und rufen: * Werde nicht müde für uns zu bitten beim Herrn * um Rettung unserer Seelen.
Die höchste Philosophie hast du, Hierarch, ergriffen * und bist über die Welt hinausgewachsen * in deinem Leben, das dem Sichtbaren war enthoben. * Und wahrhaftig hast du dich erwiesen * als fleckenloser Spiegel Gottes. * Allzeit geeint warst du dem Lichte * und hast so das Licht gewonnen * und offenkundig ein seliges Ende erlangt. * Bitte, Chrysostomos, für unsere Seelen.
Ton 4.
Mit deinen goldstrahlenden Worten * hast du wahrlich getränkt die Enden, * der, Allglückseliger, du besaßest * einen Leib und eine Seele strömend von Gold. * Alles hast du vergoldet mit deinen Reden,* du Goldschmied deiner Unterweisungen. * Auch hast du goldgeschriebene Bücher verfasst * und bist so erhoben worden in die Himmel. * Deshalb rufen wir dir: * Du Goldmund, strömend von Gold, * flehe zu Christus Gott, * das errettet werden unsere Seelen.
( von Germanos )
Ehre: Rühmen soll sich die Kaiserin der Städte * ihres Hohenpriesters Ioannes * als eines kaiserlichen Schmuckes * und einer goldgetriebenen Posaune, * deren Schall trägt die Lehren * des Heiles bis an alle Enden * und führt zusammen * zum einmütigen Singen gottwürdiger Lieder. * So lasst uns rufen zu ihm: * Golden sind dein Mund und deine Rede. * Darum richte an Christus Gott dein Flehen * um die Rettung unserer Seelen.
Jetzt, Theotokion: Dich haben wir zur Mauer, * Gottesgebärerin, Allreine, * zum stillen Hafen und zum Bollwerk. * So bitten wir im Leben Bedrängten: * Leite und bewahre uns!
Stichiren zur Stichovna
Ton 5. ( nach: Sei gegrüßt )
Sei gegrüßt, du Werkzeug der Kirche, * goldschimmernd und lieblich, vom Gottesgeiste ergriffen, * du Zunge, welche der Buße * verschiedenen Weisen * uns hat menschenfreundlich vorgezeichnet, * du Geist goldgestaltig, du Schwalbe goldmundig, * du Taube, deren Schwingen, wie's heißt im Psalme, * golden erglänzen in der Frische der Tugenden, * du Strom aus reinstem Golde, * aus welchem sich ergießen die Fluten, * du Mund so gotterfüllt und sich verbürgend * für die göttliche Menschenliebe. * Zu Christus inständig flehe, * dass herab er sende das große Erbarmen.
Mein Mund kündet Weisheit, * der Eifer meines Herzens Einsicht. (Ps 48,4)
Sei gegrüßt, du Vater der Waisen, * rascheste Hilfe derer, die Unrecht erleiden, * du Versorgung der Bedürftigen, * du Ernährung der Darbenden, * du Zurechtweisung der Sünder, * du Seelenarzt so trefflich und hochangesehen, * du Strenge höchster Gottesgelehrsamkeit, * klare Deutung der Schriften des Geistes, * du hochwirksame Verordnung, * du Richtmaß schnurgerade gezogen, * du Schau zugleich und Tätigkeit- * der Weisheit hoher Gipfel. * Zu Christus inständig flehe, * dass herab er sende das große Erbarmen.
Des Gerechten Mund wird sich mühen um Weisheit, * und seine Zunge künden das Urteil. (Ps 36,30)
Zur geheiligten Behausung * hast du dich selber gemacht der heiligen Tugenden. * Denn in dir haben Wohnung, * o Vater, sie genommen * wie in einem heiligen und reinen Tempel. * Denn beherrscht hast du wahrhaftig des Leibes Empfindungen * und wie im sicheren Schatzhause mit Sorgfalt bewahrt * den Sinn und ihn von den Leidenschaften rein gehalten. *Auf solche Weise, du Allseliger, * gottähnlich in hohem Maße geworden * bist an die Spitze der Kirche du getreten * im Schmucke der hierarchischen Würde * und flehest inständig zu Christus, * der da gewährt der Welt das große Erbarmen.
Ton 6.
Ehre: Als Posaune mit goldenem Klange * hast du dich erwiesen, * Chrysostomos, dessen Rede dem Golde gleicht, * und hast den Herzen der Gläubigen * eine goldene Gestalt gegeben * durch deine Unterweisungen mit goldenen Worten. * Denn ausgegangen ist, wie es heißt beim Propheten, * der Schall deiner Lehren, o frommer Vater, * und hast die Enden aller Welt erleuchtet.
Jetzt, Theotokion: Mein Schöpfer und Erlöser, * Christus der Herr, * der hervorging, Allreine, aus deinem Schoße, * bekleidet mit meiner Natur, * er hat befreit den Adam * vom Fluche der Vorzeit. * So rufen wir dir, Allreine, * als der Mutter Gottes und wahrhaften Jungfrau * ohne zu verstummen * das "Sei gegrüßt" des Engels: * Sei gegrüßt, Gebieterin, * Schutz, Schirm und Errettung * unserer Seelen.
Tropar
Ton 8.
Die Gnade deines Mundes * ist aufgestrahlt gleich einer Fackel und hat den Erdkreis erleuchtet. * Sie hat der Welt verschafft der Freigebigkeit Schätze * und uns gezeigt die Höhe der Demut. * Wohlan, da du uns unterweisest durch deine Worte, Vater Ioannes Chrysostomos, * bitte Christus Gott, das Wort, dass errettet werden unsere Seelen.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
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